Ein Armband für den alpinen Notfall

Salzburger Nachrichten, Lokalausgabe 13.08.2013

cTracks Armband für alpinen Notfall

cTracks Armband für alpinen Notfall

System. Eine Salzburger Firma bietet ein Notfallarmband an, mit dem vermisste Wanderer im Gebirge geortet werden können.

Eva Hammerer Salzburg (SN). Verletzte Wanderer, die stundenlang auf Hilfe warten und die Nacht auf dem Berg verbringen müssen, haben Bergretter im Bundesland Salzburg heuer schon mehrmals gefordert.

Zuletzt war ein Urlauber aus Deutschland im Krimmler Achental mehrere Hundert Meter in einer Rinne abgestürzt und hatte sich schwer verletzt. Er konnte sich nur kriechend und robbend fortbewegen und saß dort zehn Stunden lang fest, bevor Bergretter ihn schließlich fanden.

Seine Frau hatte ihn als vermisst gemeldet. Sie hatte gedacht, er wäre bei den Wasserfällen unterwegs, weshalb die Bergretter zuerst dort gesucht hatten. Erst als ein Almbauer Lichtzeichen des Vermissten gesehen hatte und die Bergretter darüber verständigte, konnte die Suche präzisiert werden. Mit seinem Handy hatte der Mann keinen Empfang.

Die Firma CTRIXS mit Sitz in Salzburg will hier Abhilfe schaffen und bietet ein System namens „cTracks“ an. Das Gerät basiert auf derselben Technologie wie die Notrufarmbänder des Unternehmens, die ursprünglich für ältere Benutzer für zu Hause und unterwegs entwickelt wurden.

Unternehmenssprecher Philipp Stuppnik sagte den SN: „Das ist ein zweiteiliges System: Das Endgerät ist beim Nutzer und es gibt den Ortungsserver im Rechenzentrum unserer Firma.“

Konkret bedeutet dies: Das Gerät, das Wanderer am Handgelenk tragen oder auch im Rucksack transportieren können, schickt automatisch alle 15 bis 30 Minuten GPS-Daten an diesen Server. Gilt ein Alpinist als vermisst, können berechtigte Personen – beispielsweise Verwandte – die Daten abrufen, um zu sehen, wo der Wanderer zuletzt unterwegs war. „Das spart Ressourcen der ehrenamtlichen Bergretter, weil die Suche von vornherein eingeschränkt werden kann“, erklärt Stuppnik. „Und es hilft dem Vermissten, schneller gefunden zu werden.“

Im Gegensatz zu Smartphones brauche das Gerät weniger Akku und sei leichter zu bedienen. Es habe eine Laufzeit von mindestens 24 Stunden. Zielgruppe seien Nutzer, die kein Handy zum Wandern mitnehmen wollten, erklärt Stuppnik.

Sofern Handyempfang möglich ist, können die Wanderer mit dem Gerät auch selbst einen Notruf absetzen und mit ausgewählten Personen Telefonkontakt aufnehmen. Ansonsten könnten die Vermissten über die zuletzt übertragenen Daten geortet werden. Und zwar auch dann, wenn der Tracker zur Zeit der Suche keinen Empfang habe, sagt Stuppnik

Die Kosten belaufen sich auf rund 500 Euro, dazu kommen monatlich knapp 20 Euro, die sämtliche Gebühren für Mobilfunkbetreiber A1 und den Server beinhalten.

Angedacht ist auch die Zusammenarbeit mit Anbietern von Bergsportprodukten wie GPS-Uhren: Das System wird in die Uhr oder in Outdoornavigationsgeräte integriert.

Bei der Salzburger Bergrettung freut man sich grundsätzlich über alle Geräte, die GPS-Daten zur Verfügung stellen. Dennoch sollten Wanderer damit nicht auf eine ordentliche und ausgefeilte Routenplanung im Vorfeld verzichten und Angehörige immer genau darüber informieren, wo sie hingehen und zu welcher Uhrzeit sie wieder zurück sein wollen.

Sprecherin Maria Riedler sagte: „All diese Dinge sind eine gute Hilfestellung, aber Wanderer sollten sich nicht allein auf die Technologie verlassen.“ So sei es enorm wichtig, Karten richtig lesen und mit einem Kompass umgehen zu können. „Man sollte wissen, wo auf der Strecke Almhütten sind oder wo es Wasser gibt.“ Wanderer sollten zudem immer den aktuellen Wetterbericht im Auge haben.

Sofern Handyempfang möglich ist, kann die Bergrettung über den alpinen Notruf 140 erreicht werden.

cTracks – mit Sicherheit mehr erleben

cTracks

– Routen aufzeichnen und online protokollieren

– bequem und praktisch erreichbar sein

– bei Bedarf Angehörige oder Hilfskräfte verständigen

– sicher gefunden werden

Zuhause daheim

Zuhause daheim – Kampagne des bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Zuhause daheim

Um den zunehmenden Bedarf an entsprechenden Wohnmöglichkeiten auch in Zukunft zu decken, haben wir die bayernweite Kampagne „Zu Hause daheim“ ins Leben gerufen:

Informieren Sie sichauf regionalen und überregionalen Veranstaltungen in allen Regierungsbezirken Bayerns, zum einen über Konzepte, die das Leben im eigenen Zuhause trotz Pflege- und Unterstützungsbedarf zulassen, und zum anderen über innovative Wohnkonzepte und sensibilisieren so für das wichtige Zukunftsthema „Wohnen im Alter“.

Zu folgenden Veranstaltungsterminen sind Sie herzlich eingeladen:

cTrixs auf der „integra 2012“ – 19.-21.09.2012 in Wels

Ab 19. und 21. September 2012 präsentiert sich das cTrixs International gemeinsam mit Rehapoint Medizintechnik GmbH auf der diesjährigen integra. In diesem Rahmen stellt cTrixs den „Mobilen Notruf“ sowie „Sicherheit zu Hause“ vor.

 

Besuchen uns auf unserem Stand F32, ab:

Mittwoch, 19. 9. 2012: 09:00 bis 17:30 Uhr
Donnerstag, 20. 9. 2012: 09:00 bis 17:30 Uhr
Freitag, 21. 9. 2012: 09:00 bis 16:30 Uhr

 

VIELEN DANK an alle unsere Kunden und Interessenten für Ihren Besuch auf der Integra 2012

cTrixs auf der „50 plus“ in Ried – 14. & 15. April 2012

Am 14. und 15. April 2012 präsentiert sich das Sozialressort des Landes Oberösterreich gemeinsam mit der ARGE Alten- und Pflegeheime OÖ. in einer eigenen Halle. In diesem Rahmen stellt cTrixs den „Mobilen Notruf“ sowie „Sicherheit zu Hause“ vor.

Besuchen uns auf unserem Stand in der Halle des Sozialresorts des Landes Oberösterreich, am 14. und 15. April 2012, täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr!

Salzburger Fenster – Neues Rufhilfe-System überträgt GPS-Daten übers Handy-Netz

SALZBURG(SF) Dass wir immer älter werden, ist eine positive Entwicklung, die für uns die Chance bietet, das Leben länger gesund zu genießen. Die Gesundheits- und Sozialpolitik schafft wichtige Rahmenbedingungen dafür. Mein Ziel ist, dass die ältere Generation möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Dazu gehört auch, dass wir alle technologischen Entwicklungen nutzen – die neue Rufhilfe ermöglicht mehr Mobilität, erklärte Gesundheits- und Sozialreferentin Landesrätin Mag. Cornelia Schmidjell vorigen Freitag in einem Informationsgespräch, bei dem die verbesserte und erweiterte „Neue Rufhilfe“ des Roten Kreuzes vorgestellt wurde.

Rasche Hilfe auf Knopfdruck – Salzburger Nachrichten

Mobil. In Salzburg gibt es die Rufhilfe des Roten Kreuzes jetzt auch für unterwegs.

SALZBURG (SN). Das Rote Kreuz Salzburg hat die Rufhilfe auf neue technologische Füße gestellt. Sie ist nicht nur von zu Hause aus, sondern auch unterwegs möglich. Das neue System wird als 75 Gramm leichtes Armband getragen und kann GPS-Daten übermitteln. Damit können die Nutzer, die sich in einer Notlage befinden, auch außerhalb ihrer vier Wände von den von den Reetungskräften sofort geortet werden. Auch dann, wenn kein Notruf abgesetzt wird.

» Ohne Angst zum Spaziergang

» 75 Gramm fürs Handgelenk

» Rasche Hilfe auf Knopfdruck

Neue Wege bei Notfallversorgung – Salzburger Krone

Rufhilfe für Ältere mit einer neuen Satelliten-Technologie

Im Notfall lotst GPS-Armband die rettenden Helfer zum Ziel.

Das Salzburg Rote Kreuz geht bei der Notfall-Versorgung für ältere Menschen neue Wege. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz wurde ein neues Rufhilfe-System mit Satelliten-Unterstützung entwickelt.

Damit können Ältere Menschen auch außerhalb ihrer vier Wände einen Notruf absetzen. RK-Geschäftsführer Helmut Schmidt: „Das Armband lässt sich wie ein handy bedienen, mit eingespeicherten Nummern, einem roten Alarmknop und Freisprechanlage!“